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Zuschussantrag zur Vermeidung von Obdachlosigkeit

  • Stadtrat

21 von 34 Kommunen im Landkreis Weilheim-Schongau haben bereits eine weitere Bezuschussung der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit vereinbart. Dem Schongauer Stadtrat liegt nun nach 2-jähriger Zusammenarbeit mit der Fachstelle erneut ein Zuschussantrag für die kommenden 2 Jahre vor. Die Fachstelle ist in den Räumen der Herzogsägmühle in Schongau angesiedelt. Ziel ist der Erhalt von Wohnraum sowie Prävention und Nachsorge für Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht bzw. durch vorherige Obdachlosigkeit gefährdet sind. Stadtrat Hunger (CSU) fragt nach, welche konkrete Arbeit die Fachstelle für die Stadt leistet und ob es wirklich Fälle gegeben hat, die die Stadt nicht hätte selber lösen können. Herr Konrad von der Verwaltung erläutert dazu, dass die Zahl der Fälle, der Erfolg durch Prävention, also Hilfe im Vorfeld der Obdachlosigkeit, nur schwer zu beziffern sei. Eine derart intensive Begleitung der Fälle, wie sie bei der Fachstelle erfolgt, könne jedoch die Stadt nicht leisten. Stadtrat Eberle äußert wegen der großen Zahl von 21 zu behandelnden Fällen im Jahr 2012 (davon 7 Unterbringungen durch die Stadt) Zweifel an der erfolgreichen Arbeit durch die Fachstelle. Bürgermeister Gerbl verweist hierzu aber auf den deutlichen Rückgang der Fallzahlen in diesem Jahr – bisher 3 Fälle bei nur einer städtischen Unterbringung – und bezeichnet die Arbeit der Fachstelle als „sehr wichtig“. Der Zuschussantrag der Fachstelle über einen Jahresbetrag von rund 12.000 Euro wird schließlich vom Stadtrat für weitere 2 Jahre einstimmig bewilligt.
Sigi Müller

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