Umwelt – Natur – Nachhaltigkeit

Alle waldbaulichen Maßnahmen im Stadtwald dienen der Erhöhung der Artenvielfalt und der Stärkung der Lebensräume insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel. Der Einsatz von Chemikalien auf städtischen Flächen wird grundsätzlich untersagt. Große Bäume sind zu pflegen und zu erhalten. Privatpersonen werden bei der Pflege von ortsbildprägenden Bäumen auf ihren Grundstücken unterstützt.
Für die gefällten Bäume am Schulgelände, im Stadtmauerumfeld und im Bereich Volksfestplatz-Tennisplätze sind Ausgleichsmaßnahmen und Neupflanzungen durchzuführen.
Der Artenreichtum der Wiesen ist zu erhalten, zu pflegen und zu erhöhen. Die Wiesen sind die Grundlage für das Überleben der Insekten.

Das Stadtmauerumfeld ist ein artenreicher, natürlicher Grünbereich. Alle großen Bäume und der Wald am Sonnengraben verdienen unsere Wertschätzung. Sie verbessern das Stadtklima und sind kostbar für alle Bewohner und Gäste. Sie sind ein wichtiger Lebensraum für Vögel, Insekten und Pflanzen, auch seltene Arten sind dabei. Das grüne Stadtmauerumfeld ist ein Ausgleich für die fast vollständig versiegelte Altstadt. Die Artenvielfalt und Schönheit der Wiesen ist durch eine optimierte Pflege und Nachsaat zu steigern. Wir wünschen uns Bäume, Wiesen und Bänke, aber keinen Möbel-Schnick-Schnack und eine Beleuchtung der Wege nur dort wo nötig, und immer so unauffällig wie möglich.

Die Altstadt muss hochwertiger Wohn- und Geschäftsbereich bleiben und wieder werden. Sie ist ein Musterbeispiel für Qualität trotz Dichte. Das ist das aktuelle Thema bei der Schaffung von neuem Wohnraum. Der Autoverkehr in der Altstadt ist nur eingeschränkt möglich. Deshalb sind Parkmöglichkeiten mit attraktiver Anbindung an die Altstadt nötig. Schrägaufzüge und Rolltreppen sind aus verschiedenen Gründen ungeeignet. Ein zeitgemäßes Angebot wären Shuttle-Busse von Parkplätzen in die Altstadt? Der Raum, der derzeit innerhalb der Altstadt durch Autos besetzt wird, muss für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität genutzt werden.

Der Bereich des alten Lechs muss vor weiterer Bebauung freigehalten werden; Schongau-Nord ist, so wie derzeit geplant, ebenfalls ein Landschaft zerstörender Eingriff.

Die Leerstandserfassung ist überfällig, es muss mehr in die Höhe gebaut und Fläche gespart werden.

Es ist dringend nötig, alle möglichen Energieeinsparmaßnahmen zu ergreifen. Vorhandene Bausubstanz muss seltener beseitigt und öfter ertüchtigt und erhalten werden. Das spart Energie und Rohstoffe.