Bettina Buresch

SONY DSCWichtig ist mir:

  • Gesunde Stadtentwicklung
  • Naturschutz und Landschaftspflege
  • Bewahrung des Ortsbildes
  • Sensibler Umgang mit der historischen Bausubstanz
  • Förderung der Kultur, Kulturschaffenden und Vereine
  • Entwicklung des Tourismus
  • Vorrang für Radler und Fußgänger
  • Freiräume für die Jugend
  • Transparenz in der Stadtpolitik
  • Mündigkeit der Bürger
  • Toleranz im Miteinander
  • Interkommunale Zusammenarbeit

Viele dieser Ziele können weder schnell noch einfach umgesetzt werden, sondern müssen geduldig und ausdauernd verfolgt werden. Es geht darum, die Potentiale Schongaus zu erkennen und auszuschöpfen, die Liebenswürdigkeit der Stadt zu erhalten und sie für die Zukunft zu rüsten.

Erreicht habe ich:
2013 – Die Inschutznahme eines Baumriesen an der Stadtmauer. Die Ausweisung der großen Flatterulme im Garten des Schongauer Stadtschloss zum „Naturdenkmal“ aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart und Schönheit soll bewusst machen, dass Schongau sich nicht nur seiner stattlichen historischen Gebäude, sondern auch seiner prächtigen alten Bäume erfreuen kann. Bausubstanz und Baumbestand bilden ein erhaltenswertes atmosphärisches Ensemble.
2014 – Die Anlage einer würdigen Gedenkstätte für die 63 unschuldigen Frauen, die im ausgehenden 16. Jahrhundert Opfer des Schongauer Hexenprozesses wurden. Ein Rosengarten im Klosterhof des Heiliggeistspitals bewahrt die Erinnerung an ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte. Mit der einstimmigen Zustimmung zu meinem zunächst umstrittenen Antrag hat der Stadtrat die Verurteilten quasi sozialethisch rehabilitiert. Dieses durch Patinnen getragene Projekt war und ist mir ein großes Anliegen.
2015 – Die Zustimmung zu einem „Pflegewerk“ für die historischen Freiflächen entlang der Schongauer Stadtmauer. Zusammen bilden diese ein einzigartiges Ensemble. Der Grüngürtel ist sowohl ein beliebtes Freizeitgelände der Schongauer, als auch, touristisch gesehen, die Visitenkarte der historischen Altstadt. Ein Pflegewerk umfasst die Erarbeitung und Umsetzung eines Erhaltungs- und Pflegekozepts und ergänzt sinnvoll die bereits beschlossene Inwertsetzung der baulichen Stadtbefestigung.
Die Aufstellung eines Bebauungsplans für das ans geschützte Altstadtensemble angrenzende Stadtgebiet ist auf meine Initiative hin in Arbeit. Damit sollen Bausünden, die das Bild unserer einzigartigen Stadtmauer mitsamt umgebendem Grüngürtel beeinträchtigen, in Zukunft verhindert werden. (Verzögerungen bei der Ausarbeitung des Bebauungsplans sind, wie bei der Beauftragung für das o.g. Pflegewerk, dem chronischen Personalmangel im Bauamt geschuldet).
2016 – Die Pächter der Moosänger, also der Wiesen zwischen Faulem Graben, Gartenweg, Altenstadter- und Marktoberdorfer Straße, bekommen neue Pachtverträge, die die Anzahl der Schnitte und die Düngung deutlich begrenzen. Durch diese Extensivierung soll die Artenvielfalt erhöht, das Feuchtbiotop Fauler Graben geschützt und den Funktionen der Wiesen als „grüne Lunge“ und innerstädtisches Erholungsgebiet Rechnung getragen werden. Mein Anliegen wurde von Stadtförster Thien unterstützt und von den Schongauer Bauern positiv aufgenommen. Ich bedanke mich für die Kooperation.
Ich konnte die Erhaltung von zwei stattlichen Buchen aus dem ehemaligen Gnettner-Garten durchsetzen. Sie werden neben dem Supermarkt stehen, der dort bald gebaut wird und das Ambiente rund um diesen Zweckbau aufwerten. Abgesehen davon sind sie von hohem ökologischen Nutzen wie alle alte Bäume. Es sollte (nicht nur) auf Baustellen grundsätzlich viel sensibler mit vorhandenem Baumbestand umgegangen werden. Das spart nebenbei auch Kosten!
2017 – Mein Antrag für ein Wohnraum- und Flächenmanagement wird mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Alle Grundstücke in Schongau sollen erfasst, bewertet und wenn möglich aktiviert werden. Die wichtigsten Ziele:

  • Schaffung von neuem Wohnraum auch für gehobene Ansprüche in der und um die Altstadt mit dem Ziel, dort wieder mehr Leben und Kaufkraft zu etablieren
  • Attraktivierung der in der Nachkriegszeit gebauten Siedlungen zur Vermeidung von Ghettobildung,
  • wo möglich, behutsame Nachverdichtung zum sparsamen Umgang mit der Ressource Boden
  • Schaffung von ausreichendem Wohnraum für sozial Schwache und Gruppen mit eher geringem Einkommen
  • Begrenzung der Ausgaben für Infrastruktur (Straßenerhalt, öffentlicher Nahverkehr, Stadtwerke…)

Durchsetzen möchte ich aktuell:

  • Die Ausarbeitung einer Gestaltungssatzung für die Altstadt
  • Die Überarbeitung der Schongauer Werbesatzung
  • Die Vermeidung von weiterer Versiegelung und von Flächenverbrauch auf Kosten der Natur, Erholungsgebiete und Landwirtschaft
  • Das Bewusstsein für die „Grenzen des Wachstums“ und die Notwendigkeit eines „Leitbilds“ für Schongau

Zu meiner Person:
Neben meinen kommunalpolitischen Ehrenämtern Umweltreferentin, Stadt- und Kreisrätin engagiere ich mich aktiv in der Orts- und Kreisgruppe des Bund Naturschutz. Beruflich bin ich selbständig als Malerin, naturwissenschaftliche Zeichnerin, Buchillustratorin und Gestalterin. Ich bin stolze Mutter von drei wunderbaren Söhnen.

Ich bin für alle Bürger zu erreichen:
E-Mail: bettina.buresch@web.de
bettina.buresch@web.de
Telefon: 08861 908786
oder auf Facebook

Termine

Nächstes ALS-Treffen:
20. Oktober 2017, 20 Uhr
Café Blumenschule
Gäste sind herzlich willkommen!

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