Fast 30 000€ für ein Provisorium?!?

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5. November 2014 von Gregor Schuppe

In seiner letzten öffentlichen Sitzung hat der Schongauer Stadtrat beschlossen, den Gehweg vor den neuen Meisenhöfen an der Marktoberdorfer Straße für fast 30000 € provisorisch instand zu setzen. Im Zuge des Baus einer geplanten großen Radwegroute in Richtung Stadtmitte (und evtl. weiter Richtung Peiting) wird dieses Provisorium dann wieder „abgerissen“ und neu (dann mit Radweg) angelegt.

Die Räte der ALS waren strikt gegen dieses Vorgehen. Wir halten das für eine unzumutbare Verschwendung. Einerseits herrscht bisher keine Einigkeit über den Verlauf der neuen Radroute, vor allem die Streckenführung direkt am Rösslekellerberg ist noch unklar. Der „obere“ Teil der geplanten Radwegroute (vom Netto-Kreisel bis zur Einmündung „Forchet“) ist dagegen völlig unstrittig. Es soll ein getrennter Rad- und Fußweg auf der Seite der Meisenhöfe angelegt werden. Dies hätte nun ohne größeren Aufwand umgesetzt werden können.

Abgelehnt wurde dieses Vorgehen von Stadtbaumeister Knecht mit dem Hinweis auf eine evtl. bestehende Förderfähigkeit der neuen großen Radroute. Einzelne Abschnitte diese Route dürften daher auf keinen Fall bereits jetzt erstellt werden. Eine in unseren Augen gänzlich abwegige Argumentation, der leider 16 Stadträte folgten. Dagegen stimmten alle ALS-ler sowie die Stadträte Schnabel (UWV) und Paul Huber (CSU).

Schade um das viele Geld!


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